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| Tipps zum
Nähen von Jersey mit der Nähmaschine oder Overlock |
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Jersey kann sowohl mit der Nähmaschine als auch mit der Overlock verarbeitet werden. Damit die Nähte ebenso elastisch werden wie der Stoff, muss mit einem Zickzack- oder Stretchstich genäht werden. Die Nahtränder müssen bei Jersey nicht versäubert werden.
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Einfacher Saumabschluss
Für ein leichtes Shirt oder für Wäsche kann die Saumzugabe in Form
gebügelt werden. Je weniger der Jerseystoff sich dehnen lässt, desto schmaler muss der Saum ausfallen.
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Nachher wird die Rundung mit der Zwillingsnadel
abgesteppt. Dies gelingt nur, wenn der Jersey gut dehnbar ist,
respektive die Rundungen an Armloch und Halsausschnitt nicht
zu stark sind. Für ärmellose Shirts werden zuerst die Schulternähte genäht, das Armloch und der Ausschnitt fertiggestellt, bevor die Seitennähte geschlossen werden. Im Handel gibt es Zwillingsnadeln mit verschiedenen Nadelabständen. Je feiner der Stoff, desto geringer muss der Nadelabstand der Zwillingsnadel sein. |
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Hals- und Armlochabschlüsse
Bei Jerseystoffen können Einfassbänder als gerader Streifen zugeschnitten werden. Beim Ansteppen wird das Band gedehnt, damit es sich der Rundung anpasst. Die Dehnbarkeit der Stoffe ist sehr unterschiedlich, als Richtwert gilt: Das Band darf 10% kürzer sein als der Umfang des einzufassenden Ausschnittes.
Beispiel: Halsloch 50 cm, Bündchen/Einfassung 50cm – 5cm + Nahtzugabe = 45cm plus Nahtzugabe
Zur Vereinfachung des Arbeitsganges wird eine Achselnaht offen gelassen. Das Bündchen oder die Einfassung wird verarbeitet und anschliessend die Naht geschlossen.
Bei der Verarbeitung des Armloches wird die Seitennaht offen gelassen bis der Abschluss am Armloch fertiggestellt ist.
Die Abstepparbeiten mit der Zwillingsnadel werden erst zum Schluss, gemeinsam mit den Saumarbeiten durchgeführt.
Bei hochelastischen Materialien verziehen sich die Säume beim Absteppen. Durch das Aufbügeln von Klebeinlage wird dies verhindert.
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Bündchenabschluss
Das Bündchen wird in die Hälfte gelegt, die rechte Seite ist Aussen. Mit dem Bügeleisen wird das Bündchen in Form gedehnt. Eine Achselnaht ist genäht, die andere ist offen. An der offenen Naht wird das Bündchen im Doppel an den Ausschnitt angestürzt und dabei leicht gedehnt. Die Naht des Bündchens wird nach unten gebügelt und mit der Zwillingsnadel oder einem Zickzackstich abgesteppt. Zuletzt wird die zweite Achsel geschlossen, die Naht auseinandergebügelt und die Bündchenenden mit einigen Stichen am Nahtrand befestigt.
Einfassung, gestürzt
Das Einfassband von links anstürzen und auf die rechte Seite wenden. Nun das Einfassband einschlagen und auf der rechten Seite schmalkantig, mit Zickzackstich ansteppen. |
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